| 26. Juli 2010
BFV stellt die Vereine wieder einmal vor vollendete Tatsachen, zu diskutieren bleibt ob Sinn oder Unsinn !!!
Mit sofortiger Wirkung, d.h. ab dem heutigen Montag können im Seniorenbereich Rückwechselungen wie bei den Junioren durchgeführt werden. Die wichtigsten Eckpunkte zusammengefasst:
- nur bei Spielen auf Kreisebene, d.h. bis einschl. Kreisliga
- drei Spieler können beliebig oft ausgewechselt und danach wieder eingewechselt werden; zu beachten
ist, dass nur die drei gleichen Spieler ein- oder ausgewechselt werden dürfen
- der Wechsel muss grundsätzlich in einer Spielruhe und mit Genehmigung des Schiedsrichters
vollzogen werden
Anmerkung:
Für die Reserverunde ist dies mit Sicherheit eine gute Lösung. Jedoch bei aufstiegsberechtigten Mannschaft, die unter Wettkampfbedingungen Ihren Sport betreiben, sollten doch die allgemein geltenden Fußballregeln an oberster Stelle stehen. Mit dieser eingreifenden Veränderung wird die sehr hohe Atraktivität der unteren Ligen, vor allem im Bereich Niederbayern, sehr in Mitleidenschaft gezogen. Der Zuschauer muss sich zukünftig auf ständig wechselnde Taktiken einstellen, wobei der Offensivfußball sehr darunter leiden wird. Fußball besteht nun mal aus Spielkönnen, Spielverständnis und Fitness. Wer dies über 90 Minuten entsprechend anwenden kann ist der verdiente Sieger. Durch diese Änderung wird der Teil Fitness bei manchen Spielern umgangen. Die entsprechenden Mannschaft wissen das mit Sicherheit sinnvoll einzusetzten.
Auch für die Schiedsrichter macht dies den Dienst an der Pfeiffe nicht leichter. Diese müssen sowieso schon ohne Gespann antreten und sind zumeist auf sich alleine gestellt. Jetzt haben diese auch noch die zusätzliche Aufgabe, beliebig viele Ein- und Auswechslungen zu überwachen.
Von meiner Seite gibt es für diese Veränderung eine klare "ROTE KARTE", ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Genaue Durchführungsbestimmungen unter bfv.de














